Der Verein Landschaftsschutz Platzenberg e.V. wurde am 9. März 2005 gegründet zum Zweck der aktiven Bürgerbeteiligung zur Erhaltung des Platzenbergareals als ökologisch schützenswertes Natur- und Naherholungsgebiet. Der von der Stadt am 8. März 2005 aufgestellte Bebauungsplan umfasst nicht nur das Gebiet des Platzenbergfeldes am Bommersheimer Weg, sondern erstreckt sich über das gesamte Gebiet Grüner Weg, Weidebornweg, Kolberger Weg und Bommersheimer Weg.
Der Verein Landschaftsschutz Platzenberg e.V. ist gegen jegliche Bebauung des Platzenberges und der angrenzenden Grünflächen und setzt sich für Biotopverbund und Naherholung im Sinne des Allgemeinwohls aller Bad Homburger Bürger ein.
Stadt Bad Homburg v.d.H. 31. August 2010 5. Bad Homburger Apfeltag - 19. September 2010 von 11.00 - 17.00 Uhr Am Platzenberg, Bad Homburg vor der Höhe - Der 5. Bad Homburger Apfeltag bietet ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Es gibt Führungen durch die Streuobstwiesen, eine Apfelausstellung, Infos zur Obstbaumpflege und Saftpressen für Kinder und Erwachsene. Außerdem kommt ein Schäfer mit seiner Herde zu Besuch. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Am 19. September, von 11 - 17 Uhr, auf dem Platzenberg (Bommersheimer Weg, Berliner Siedlung). Weitere Infos auf dem Plakat. Aktivitäten der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe und örtlicher Initiativen zum Schutz und zur Entwicklung von Streuobstwiesen
Taunus Zeitung 14. August 2010 SPD: Beispiel nehmen am Kirdorfer Feld - ,,Die Anwohner vom Platzenberg können jubeln: Wie berichtet, sind jegliche Baupläne für den Acker entlang des Bommersheimer Wegs wohl endgültig vom Tisch, nachdem der Vorstand des Planungsverbands die Flächenausweisung für eine Schulbebauung zurückgenommen hat. Von der noch notwendigen Zustimmung der Verbandskammer Ende Dezember wird fest ausgegangen. Und auch die Forderung der Anwohner nach einem Pflegekonzept für den Platzenberg wird wohl Realität werden. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der SPD, wie Fraktionschef Waldemar Schütze betont."
Taunus Zeitung 13. August 2010 Finale am Platzenberg - Ein Homburger Dauerthema dürfte sich auf Generationen erledigt haben: Der Acker am Rande des Platzenbergs, auf dem einmal die neue Pestalozzischule gebaut werden sollte, wird umgewidmet und kann dann definitiv nicht bebaut werden. ,, Jahrzehntelang war er ein Zankapfel, über mehrere Legislaturperioden wurde in der Politik um eine mögliche Bebauung gerungen. Zuletzt sollte auf dem Acker entlang des Bommersheimer Wegs die Pestalozzi-Schule errichtet werden – ein Vorhaben, gegen das die Anwohner massiv protestierten. Mit Erfolg. Auch in Zukunft soll der Acker Feldlandschaft bleiben. Der Vorstand des Planungsverbands ist jetzt einem Antrag der Stadt gefolgt und hat die Flächenausweisung für eine Schulbebauung zurückgenommen."
Frankfurter Rundschau 14. Juni 2010 Platzenberg - Totholz im Gestrüpp. ,,Das ist ein wunderschönes Gebiet, das ich seit meiner Kindheit kenne", sagt Waldemar Schütze, Fraktionschef der Bad Homburger SPD. Er will sich dafür einsetzen, dass die Streuobstwiesen wieder gepflegt werden. Der Magistrat soll die Eigentümer des Platzenberg-Areals in die Pflicht nehmen. "Es muss ein Konzept her, bei dem auch BUND und Nabu eingespannt werden." Als gutes Beispiel nennt Schütze das Kirdorfer Feld, wo sich eine IG für den Erhalt der Kulturlandschaft engagiert. Bad Homburg möchte im September am Platzenberg einen Apfeltag durchführen, um die Parzellen-Besitzer für Obstbau und -pflege zu begeistern."
Taunus Zeitung 9. Juni 2010 SPD fordert Pflege-Konzept für den Platzenberg. ,,Die SPD hingegen beantragt ein Konzept zur Pflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen «Am Platzenberg», in das auch die Eigentümer einbezogen werden sollen. Den Sozialdemokraten ist aufgefallen, dass einige Grundstücke keinen gepflegten Eindruck machen. An vielen Stellen seien Ast- und Baumbrüche nicht beseitigt worden und die Ballspielfläche an der Ecke Grünen Weg/Leopoldsweg sei zugewuchert, die Tore vom Einsturz bedroht. Als Beispiel, wie es besser gemacht werden könne, diene – so die SPD – das Kirdorfer Feld."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 11. Mai 2009 Was ist bloß im Taunus los? - 61 Jahre lang hatte die CDU in Bad Homburg das Sagen. Nun wird in der Millionärsstadt am Taunus Michael Korwisi Oberbürgermeister - ein Grüner, der erste Hessens. ,,Während die Oberbürgermeisterin also solide wirtschaftete, ließ sie im Umgang mit Bürgerinitiativen Gesprächsbereitschaft vermissen. Diese wenden sich gegen den Bau einer Schule oder des neuen Krankenhauses in der Nähe ihrer Wohngebiete. Mit den derart organisierten Eigenheimbesitzern verlor Jungherr auch zahlreiche CDU-Wähler. Auch in den Stadtteilen, die noch die alte bäuerliche Struktur erkennen lassen und mit der noblen Kurstadt nur den postalischen Namen gemein haben, erwies sich die Union als wenig geschickt. Als die CDU/FDP-Mehrheit jüngst den Bau einer Sporthalle durchsetzte, wirkte ihr Vorgehen gegenüber den Ortsteilvertretern arrogant."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 10. Mai 2009 Ausgerechnet Bad Homburg. ,,In den vergangenen Tagen wurde unübersehbar, dass das Fundament wackelt, auf das sich die Union noch stets verlassen konnte. Die Erosion setzte an mehreren Stellen ein. In den Stadtteilen etwa, wo man den Umgang der politischen Mehrheit mit den Bürgern zunehmend als arrogant empfand. Hinzu kamen Initiativen gegen verschiedene Bauvorhaben, in denen sich nicht strickpullovertragende Fundamentalisten, sondern gut situierte Hausbesitzer organisierten – eine Klientel, die sonst zum Stammwählerpotential der CDU gehört. Aber hier war zu hören: Für Jungherr stimmen wir nicht. Derlei Gruppen sind, zumal in Bad Homburg, eine Herausforderung für jeden Oberbürgermeister. Doch Jungherr gab sich erst prinzipienfest, um dann beim Standort für die Pestalozzischule eine Kehrtwende zu vollziehen. Das haben ihr die einen übel- und die anderen nicht abgenommen."