Taunus Zeitung 21. Januar 2012 Naschwiese auf dem Platzenberg - Warum man am Platzenberg künftig ganz legal Äpfel „klauen“ darf und Hunde nicht angeleint werden müssen - Obst zum Naschen, bunte Bänke, "Apfeltag" – die Stadt hat noch viel vor, um das "Naturerlebnis Platzenberg" mit Leben zu erfüllen. Bei einer Bürgerinformation stellten jetzt OB Korwisi und Stadtplaner Holger Heinze ihr Konzept für das Areal vor. Das Publikum hatte ordentlich Diskussionsbedarf. ,,Doch nicht nur das Sichern des Gebiets, auch die Entwicklung sei Ziel des Konzepts. Hier sollen vor allem die überalterten Baumbestände nachgepflanzt und ein Wegenetz angelegt werden. Außerdem wird Unrat und Verbuschung der Streuobstwiesen der Kampf angesagt. Auch "Identifikationsmaßnahmen" wie individuell gestaltete Bänke, eine Wiederbelebung des "Apfeltags" (am 23. September) oder der "Platzenberger Frühjahrsputz" sind vorgesehen. Auf einer "Naschwiese" sollen sich Spaziergänger legal Äpfel pflücken können. Die vielen Eigentümer und Pächter sollen mit Rat und Tat unterstützt werden (Abholung von Schnittgut, Baumschnittkurse, Pflanzungen) – mit dem Ziel, dass sich möglichst viele dem Konzept anschließen."
Taunus Zeitung 16. Januar 2012 Virtuelle Großoffensive - Tourismus-Portal und Online-Rathaus: Kur und Stadtverwaltung wagen den Internet-AufbruchTouristen aus aller Welt sollen über ein neues Internet-Angebot nach Bad Homburg gelockt werden. Und auch im Rathaus wird eine virtuelle Offensive gestartet, die in Zukunft einige Behördengänge ersparen helfen dürfte. Radfahren,,Auch eine Tour rund um Bad Homburg ist durch das flächendeckende Radwegenetz möglich. Die Rundroute ist etwa 22 Kilometer lang. Beginnend im Norden verläuft sie durch das K...irdorfer Feld, durchquert den Hardtwald und die landwirtschaftlich genutzten Bereiche rund um Gonzenheim und Ober-Eschbach. Sie führt am Platzenberg entlang durch Teilbereiche der Landgräflichen Gartenlandschaft, am Gotischen Haus vorbei und durch Dornholzhausen. Die Regionalparkstationen Hofgut Kronenhof und Lernbauernhof Maurer liegen ebenfalls an der Route."Der Platzenberg,,Platzenberg - Streuobst, Kleingärten und Alte Mühlen. Der Platzenberg liegt am Südwestrand der Stadt. Zwischen Wohngebiet und Talaue des Dornbaches bi...lden hier Streuobstwiesen, Grünland und private Freizeitgärten ein vielseitiges Nutzungsmosaik. Die Rundroute quert den Platzenberg und führt an den ehemaligen Mühlen Knobels-, Pröcker- und Kräutermühle vorbei, die den Beginn des Oberstedter Mühlenwanderweges bilden."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 12. Januar 2012 Zur ,,Naschwiese" auf den Platzenberg - Die Stadt Bad Homburg will das Gebeit für Natur und Erholung sichern. Allerdings müssen die Streuobstwiesen besser geflegt werden. ,,Damals bildete sich ein verien ,,Landschaftsschutz Platzenberg" und machte die Streuobstwiesen sowie die dort lebenden Steinkäuze allgemein bekannt. Der Bürgerprotest sorgte dafür, dass kurz vor der Oberbürgermeisterwahl in Jahr 2009 die fragliche Fläche als Schulstandort aufgegeben wurde."
Taunus Zeitung 11. Januar 2012 Schützenswertes Refugium Handlungskonzept für den Platzenberg - Jahrelang kämpften Anwohner des Platzenbergs darum, dass dort nichts gebaut wird. Nachdem das Thema 2010 vom Tisch war, schickt sich OB Korwisi jetzt an, ein Wahlkampfversprechen einzulösen: Er will die Flächen langfristig als Erholungsgebiet sichern. ,,Im April 2009, kurz vor der OB-Wahl, hatte der Verein Landschaftsschutz Platzenberg den Kandidaten Dr. Ursula Jungherr (CDU), Karl Heinz Krug (SPD) und Michael Korwisi (Grüne, aber bekanntlich unabhängig antretend) einen Fragenkatalog zugeschickt. In dem ging es unter anderem darum, wie die Kandidaten ihren Einfluss nutzen würden, um die Erholungslandschaft am Platzenberg zu stärken. Korwisi hatte seinerzeit deutlich gemacht, dass "der Platzenberg (. . . ) zu den bedeutendsten Naherholungsgebieten der Stadt gehört". Deswegen werde er "alles tun", um dieses Gebiet zu erhalten beziehungsweise den Zustand zu verbessern. Mit einem Landschaftsplan gedenke er "den Platzenberg als Naturrefugium und Erholungslandschaft baurechtlich zu schützen". Genau das wird Korwisi jetzt tun. Der Magistrat hat in den vergangenen Monaten nämlich ein Handlungskonzept für das Gebiet erarbeitet, nach dem die Erholungs- und Freiflächen gesichert und vor Bebauung geschützt werden. 50 000 Euro stehen dafür sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr im Haushalt zur Verfügung."
Frankfurter Rundschau 11. Januar 2012 Schutz und Pflege für den Platzenberg - Der Platzenberg ist Lebens- und Erholungsraum für Steinkauz und Menschen. Damit er erhalten bleibt, hat die Stadt ein Konzept vorgelegt, wie die Natur dort auf Dauer geschützt werden kann. ,,Um einen Teil des Platzenbergs war im Bürgermeisterwahlkampf vor rund drei Jahren Streit entbrannt. Die damalige OB Ursula Jungherr (CDU) wollte am Bommersheimer Weg einen Bebauungsplan für einen Neubau für die Pestalozzischule aufstellen. Damals gründete sich dort eine Bürgerinitiative gegen diese Pläne, die OB wich von dem Vorhaben ab. Das Verfahren zur Aufstellung dieses Bebauungsplans zwischen Grüner Weg, Weidebornweg, Kolberger Weg und Bommersheimer Weg soll jetzt eingestellt werden. „Damit löse ich ein wichtiges Versprechen aus meinem Bürgermeisterwahlkampf ein“, sagte Korwisi gestern. Das Areal werde zudem als ökologisch bedeutsame Fläche im Flächennutzungsplan eingetragen.Von der damaligen Bürgerinitiative erhofft sich der OB, dass sich deren Mitglieder auch weiterhin für den Platzenberg und den Naturschutz dort einsetzen werden. Die Stadt hat für dieses und das nächste Jahr 100000 Euro für den Landschaftsschutz dort im Haushalt eingestellt."
Stadt Bad Homburg v.d.H. 10. Januar 2012 Bürgerinformationsveranstaltung Platzenberg am Donnerstag, den 19. Januar 2012, um 19:00 Uhr im KongressCenter im Kurhaus, Landgraf-Friedrich-Saal, Louisenstraße 58, Bad Homburg v.d.H.
Taunus Zeitung 9. Oktober 2011 Es war wieder tierisch was los - Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Homburger und auswärtige Gäste in Scharen über den diesjährigen Erntedankmarkt. Sie staunten über die Fülle an Äpfeln, Kürbisse und Pflaumen, die sich an den Ständen stapelten, und stärkten sich mit kulinarischen Köstlichkeiten oder heißen Maronen. ,,Nebenerwerbslandwirt Markus Roth ist zufrieden. "In diesem Herbst werde ich etwa 200 Zentner Äpfel ernten können", schätzt der Obstbauer. Eine gute Ausbeute wie er findet. Noch hänge sie zwar an den Bäumen, doch in der kommenden Woche wolle er mit der Apfellese beginnen, erzählt er. "Bei mir dürfen sich die Äpfel eben noch an den letzten warmen Sonnenstrahlen erfreuen, denn ich ernte erst, wenn sie tatsächlich reif sind", erklärt Roth von der Rentmeistermühle am Platzenberg. Ab dem nächsten Wochenende wird er dann auch mit dem Keltern beginnen."
Frankfurter Rundschau 30. September 2011 Keine Neubauten im Gustavsgarten - ,,Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) kündigte während der Sitzung an, dass der historische Garten, der ein Teil der Landgräflichen Gartenlandschaft ist, bereits im nächsten Frühjahr wieder für die Öffentlichkeit zugänglich werden soll. „Dann können wir uns gemeinsam an der verwilderten Schönheit erfreuen“, warb er bei der CDU um Verständnis. Bereits vor einigen Wochen sei im Rathaus eine Konzeptgruppe aus Natur-, Landschafts- und Denkmalschützern gegründet worden, die daran arbeite, zunächst den Zustand des Gartens von 2003 wieder herzustellen ... „Der Besitz von Grund ist im Moment wichtiger als der Besitz von Geld“, sagte der OB. Wenn sich nachfolgende Generationen in 30 Jahren entscheiden wollten, den Rand des Areals zu bebauen, könnten sie das tun."
Stadt Bad Homburg v.d.H. 12. September 2011 ,,Die Stadt Bad Homburg v.d. Höhe lädt gemeinsam mit Ihren Kooperationspartnern Hegemeinschaft Ober-Erlenbach, Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld, BUND, NABU und dem Verein Landschaftsschutz Platzenberg e.V. für Sonntag, 18. September 2011, zum 6. Bad Homburger Apfeltag in die Staatsdomäne Oberhof, Burgholzhäuser Straße 2, in Ober-Erlenbach ein." Plakat
Frankfurter Rundschau 8. September 2011 Flotte Sprüche gegen den Apfelklau - Orangefarbene Bänder sollen in der Erntezeit Diebe von Bäumen fernhalten. Obstfreunde, die keinen eigenen Baum haben, können einen Leseschein erwerben. ,,Um dem offenbar zunehmend schwindenden Unrechtsbewusstsein entgegenzutreten, hat man im Rathaus jetzt eine Aktion aufgegriffen, die vor zwei Jahren im Frankfurter Umweltamt ersonnen wurde: Pächter und Pfleger von Streuobstwiesen im Kirdorfer Feld, am Platzenberg, am Pilgerrain oder am Ober-Erlenbacher Wingert erhalten kostenlos orangefarbene Absperrbänder, die mit markigen Sprüchen bedruckt sind: „Kommt der Apfelklauer, wird der Bauer sauer“, ist da ebenso zu lesen wie „Nur schauen, nicht klauen!“."
Taunus Zeitung 26. August 2011,,Christopher Kirsch probierte den 200 mal 100 Meter großen Platz gestern gleich aus und war zufrieden: "Super Boden, und dann der Blick auf die Berge, wie heißen die doch gleich?" Nun gut, im Polo kennt er sich aus, im Taunus noch nicht so richtig, aber das kann ja noch werden. "Die Teams haben großes Interesse an dem neuen Standort gezeigt", freute sich der 43-Jährige. Das neue Turnier ist gleich bei der German Polo Tour aufgenommen worden. Die Berenberg Bank möchte künftig jährlich in Oberursel Polo spielen lassen. Fürs Erste rechnet man mit 3000 Gästen."
Frankfurter Rundschau 4. August 2011„Es gibt in Bad Homburg keinen Poloplatz“, kommentiert der Pressesprecher der Stadt – und auch kein Poloturnier. Das nämlich soll knapp jenseits der Stadtgrenze im Stadtteil Oberstedten, also in Oberursel stattfinden. Einige landwirtschaftliche Flächen auf Oberstedter Gemarkung seien für das Event wohl ausgedeutet, bestätigt Oberursels Pressesprecherin Nina Kuhn. Ja, es sei um eine Genehmigung angefragt worden und nein, die sei bislang noch nicht erteilt. Schließlich müsse da die Untere Naturschutzbehörde noch ein Wörtchen mitreden. „Das wird nicht so ohne weiteres gehen, auch nicht auf die Schnelle“, schätzt ein Mitarbeiter der Behörde ein. Der Sachverhalt sei sehr komplex, die Genehmigung noch nicht erteilt, sagt der Behördenleiter. Denn schließlich will der Veranstalter nicht nur ein paar Polospieler auf den bislang als Blumenfeld fungierenden Acker bringen, sondern eben ein „Event“ – sprich auch zahlreiche Parkplätze für Autos."
Frankfurter Rundschau 15. Juli 2011 Auf Pop-Art ausruhen - Bad Homburg Jugendliche bemalen Bänke am Platzenberg / Gelungenes Integrationsprojekt ,,Das Ergebnis: Die drei Bänke sind jetzt knallig-bunte Pop-Art-Objekte. Nicht nur die jugendlichen Künstler sind stolz auf ihr Werk, auch Kulturdezernentin Beate Fleige (BLB) zeigt sich beeindruckt. „Eine tolle Idee und eine phantastische Umsetzung“, lobte sie bei der Übergabe der Bänke."
Taunus Zeitung 15. Juli 2011 Fantastisch-bunte Bänke - ,,Neun Jugendliche vom Haus Gottesgabe im Alter zwischen 14 und 21 Jahren gestalten Sitzbänke. Am Bolzplatz am Platzenberg stehen neue Bänke. Doch keine gewöhnlichen. Sie strahlen in fröhlichen Farben. Sie sind das Ergebnis eines ganz besonderen Projekts von Bewohnern des Hauses Gottesgabe."
Taunus Zeitung 7. Juli 2011 Brandstifter am Platzenberg unterwegs - ,,Gleich drei Mal musste die Bad Homburger Feuerwehr gestern Nachmittag innerhalb von 30 Minuten ausrücken. Gegen 15.30 Uhr hatten zunächst rund zehn Kubikmeter Heu am Platzenberg gebrannt kurz darauf standen im Leopoldsweg Gestrüpp und Äste in Flammen. Noch während die Einsatzkräfte dort löschten, wurde ein dritter Brand gemeldet: Rund 300 Meter weiter hatten Grasschnitt und Heu Feuer gefangen. "Es spricht vieles dafür, dass es Brandstiftung war", sagte Feuerwehr-Chef Daniel Guischard. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung an Telefon 06172-1200."
Taunus Zeitung 3. Mai 2011 Wanderung zum Homburger Kronenhof - ,,Im Rahmen der regelmäßigen Seniorenwanderung des Taunusklubs Kronberg besteht am Mittwoch, 11. Mai, die Möglichkeit sich vom Blütenmeer des Vordertaunus verzaubern zu lassen. Dies geschieht auf einer Tour von Oberstedten über den Platzenberg an den 3 Mühlen vorbei zum Homburger "Kronenhof". Dort ist eine Einkehr geplant."
Taunus Zeitung 14. April 2011 Ruine wird zum Kleinod - ,,Der Kleine Tannenwald ist zweifelsohne ein Kleinod unter den Landgräflichen Gärten in Homburg. Dank kräftiger Mithilfe des Fördervereins befindet er sich seit vergangenem Jahr nun vollständig im Besitz der Stadt, die nun daran geht, diese «Perle» wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Entsprechend gespannt waren die Mitglieder des Fördervereins, was OB Michael Korwisi (Grüne) und Stadtplaner Holger Heinze auf der Jahreshauptversammlung zu berichten hatten."
Taunus Zeitung 12. März 2011 16 Grad und Sonne satt: Raus in die Natur! Sieben Tipps für ein perfektes Wochenende - ,,Optimal für radfahrende Familien mit Kindern ist die Rundroute Bad Homburg ... Sie führt den Platzenberg entlang, durch Teilbereiche der Landgräflichen Gartenlandschaft und durch Dornholzhausen."
Frankfurter Rundschau 9. März 2011 Mondäne Villa: Bad Homburg kauft Gustavsgarten - ,,Geld Macht Liebe - bis vor Kurzem wurde in der Villa mit riesigem Park noch Fernsehen gemacht, jetzt übernimmt die Stadt die Villa Wertheimber an der Tannenwaldallee."
Taunus Zeitung 9. März 2011 Märchenhaft wachgeküsst - ,,Stadt will den Gustavsgarten für 7,2 Millionen Euro kaufen – Korwisi gegen Bebauung; Das ist schon eine kleine Sensation: Nach jahrelangem Hin und Her hat sich die Stadt mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgabenin Bonn über den Kaufpreis des Gustavsgartens geeinigt. Für 7,2 Millionen Euro könnte Bad Hombu...rg das Kleinod erwerben. Jetzt muss nur noch das Parlament zustimmen."
Taunus Zeitung 23. Februar 2011 Letzte Parlamentssitzung - ,,Aber es stehen durchaus noch spannende Themen auf der Tagesordnung der letzten Parlamentssitzung der laufenden Legislaturperiode. Unter anderem wird die neue Kostenschätzung für die Untertunnelung der PPR-Kreuzung vorgestellt. Außerdem geht es um das Lilly-Areal, den Platzenberg und das Kurstift."
Taunus Zeitung 16. Februar 2011 Den Platzenberg schützen - ,,Die Grünen wollen den gesamten unbebauten Bereich des Platzenbergs künftig von Bebauung freihalten und für die gesamte Fläche einen Landschaftsplan erstellen. «Unser Ziel ist es», so ihr baupolitischer Sprecher Bardo Röhrig, «diese wichtige Grünzone im Westen unserer Stadt als Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zu erhalten. Die Freiflächen des Platzenbergs tragen maßgeblich zur Versorgung der westlichen und südlichen Stadtteile Bad Homburgs mit frischer Luft bei und erfüllen damit eine wichtige klimatische Funktion.» Nachdem die Diskussion um den Bau einer Schule am Rande des Platzenbergs beendet sei, biete der künftige Regionale Flächennutzungsplan eine gute Grundlage für die Entwicklung eines Landschaftsschutzplanes «Platzenberg». Da ein großer Teil des Platzenbergs zu Oberstedten gehöre, regen die Grünen an, mit der Stadt Oberursel in Kontakt zu treten, um auch diesen Teil des Platzenbergs als Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zu erhalten.“
Taunus Zeitung 27. Januar 2011 Stadt lässt Baumschnitt häckseln – ,,Die Stadt bietet einen kostenlosen Häcksel- oder Abholservice für die Bürger an, die Streuobstwiesen im Kirdorfer Feld oder einem der anderen Streuobstwiesen-Gebiete in der Stadt bewirtschaften. Das Angebot zählt zu den Aktionen zum Erhalt dieser geschützten Biotope. Für das Kirdorfer Feld gilt folgende vereinfachte Regelung: Das Schnittgut sollte bis zum 15. April am Rand der geschotterten oder asphaltierten Hauptwege ... Interessenten in den anderen Streuobst-Gebieten wie Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach, Gonzenheim, am Pilgerrain und am Platzenberg können sich unter Angabe der Flur- und Flurstücksnummer bei der Stadtverwaltung bis Freitag, 8. April, unter (0 61 72) 100 60 72 anmelden.“
Taunus Zeitung 13. Januar 2011 Zwischen Genie und Wahnsinn - ,,Seinem zweiten Aufenthalt in Homburg widmet sich Blasche hingegen nur kurz. Dabei greift er eine These von Werner Kirchner aus dem Jahr 1969 auf, wonach Hölderlin wegen seiner Raserei bei der Mutter von Sinclair, der Freifrau von Proeck, in der Pröckenmühle am Platzenberg gepflegt wurde. Auch hier wäre es spannend nachzuforschen, ob sich diese Vermutung bewahrheiten lässt.“
Taunus Zeitung 10. Januar 2011 Platzenberg als Streuobstgebiet - ,,Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Ortsgruppe Bad Homburg, trifft sich am morgigen Dienstag, 20 Uhr, im Haus der Altstadt, Rind’sche Stiftstraße 2. Mögliches Diskussionsthema ist der Platzenberg als Streuobstgebiet.“
Taunus Zeitung 27. November 2010 Der Bürger als neue APO - ,,Erfolge auch in Bad Homburg: Die Homburger Freien Wähler (FHW) gründeten sich 1991/92 aus Protest gegen einen geplanten Hotelbau im Kleinen Tannenwald (Remmidemmi-Hotel) und gegen den Bau einer Klärschlammtrocknungsanlage in Ober-Erlenbach. Die beiden Initiativen schlossen sich zur FHW zusammen. Weitere Bürgerinitiativen sind gegen den Krankenhaus-Neubau im Feld und gegen den Neubau der Pestalozzischule am Platzenberg."
Bad Homburger Woche 23. September 2010 Tag des Apfels auf dem ,,kleinen Bad Homburger Hausberg." ,,Nun hat der Platzenberg in den vergangenen Jahren für viele Schlagzeilen gesorgt, denoch dürfte für viele Bad Homburger immer noch unklar sein, wo er eigentlich liegt."
Taunus Zeitung 21. September 2010 1000 Bäume für den Platzenberg - Auf dem Platzenberg sollen neue Apfelbäume gepflanzt werden. Dafür warb die Stadt beim 5. Apfeltag. ,,Die Stadt besitzt auf dem Platzenberg kaum Flächen. Und «es gibt wenig gewachsene Strukturen, die sich um die Streuobstwiesen kümmern. Die Eigentümer hatten die Wiesen erworben, weil de...r Platzenberg damals erwartetes Bauland war. Doch das ist längst passé. Auch am Fuß des idyllischen Bergs wird in den nächsten 20 Jahren wohl nicht gebaut (wir berichteten)."
Frankfurter Rundschau 21. September 2010 Rettet die Streuobstwiesen - Die alte Kulturlandschaft am Bad Homburger Platzenberg ist bedroht. Naturschützer wollen dort jetzt neue Bäume pflanzen. ,,Manch einer hofft offensichtlich darauf, dass aus dem hügeligen Grasland irgendwann Bauland wird. Karin Spies vom Verein Landschaftsschutz Platzenberg sieht darin den G...rund, warum so wenige ihre Grundstücke verkaufen wollen. „Wir fordern einen Bebauungsplan für das Gebiet, mit dem eine künftige Bebauung ausgeschlossen wird“, sagt Spies."
Frankfurter Rundschau 16. September 2010 Der erste Süße fließt - Keltern und verkosten: Ihren Apfeltag veranstalten Bad Homburger Naturschützer und Streuobstfreunde erstmals auf dem Platzenberg.
Taunus Zeitung 16. September 2010 Apfeltag am Platzenberg - ,,Streuobstwiesen? Die gibt es in Kirdorf und in Ober-Erlenbach – aber auch am Platzenberg. Und dort wird am Sonntag der «5. Bad Homburger Apfeltag» stattfinden. Mit einem großen Programm."
Stadt Bad Homburg 31. August 2010 5. Bad Homburger Apfeltag - 19. September 2010 von 11.00 - 17.00 Uhr Am Platzenberg, Bad Homburg vor der Höhe - Der 5. Bad Homburger Apfeltag bietet ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Es gibt Führungen durch die Streuobstwiesen, eine Apfelausstellung, Infos zur Obstbaumpflege und Saftpressen für Kinder und Erwachsene. Außerdem kommt ein Schäfer mit seiner Herde zu Besuch. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Am 19. September, von 11 - 17 Uhr, auf dem Platzenberg (Bommersheimer Weg, Berliner Siedlung). Weitere Infos auf dem Plakat. Aktivitäten der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe und örtlicher Initiativen zum Schutz und zur Entwicklung von Streuobstwiesen
Taunus Zeitung 14. August 2010 SPD: Beispiel nehmen am Kirdorfer Feld - ,,Die Anwohner vom Platzenberg können jubeln: Wie berichtet, sind jegliche Baupläne für den Acker entlang des Bommersheimer Wegs wohl endgültig vom Tisch, nachdem der Vorstand des Planungsverbands die Flächenausweisung für eine Schulbebauung zurückgenommen hat. Von der noch notwendigen Zustimmung der Verbandskammer Ende Dezember wird fest ausgegangen. Und auch die Forderung der Anwohner nach einem Pflegekonzept für den Platzenberg wird wohl Realität werden. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der SPD, wie Fraktionschef Waldemar Schütze betont."
Taunus Zeitung 13. August 2010 Finale am Platzenberg - Ein Homburger Dauerthema dürfte sich auf Generationen erledigt haben: Der Acker am Rande des Platzenbergs, auf dem einmal die neue Pestalozzischule gebaut werden sollte, wird umgewidmet und kann dann definitiv nicht bebaut werden. ,, Jahrzehntelang war er ein Zankapfel, über mehrere Legislaturperioden wurde in der Politik um eine mögliche Bebauung gerungen. Zuletzt sollte auf dem Acker entlang des Bommersheimer Wegs die Pestalozzi-Schule errichtet werden – ein Vorhaben, gegen das die Anwohner massiv protestierten. Mit Erfolg. Auch in Zukunft soll der Acker Feldlandschaft bleiben. Der Vorstand des Planungsverbands ist jetzt einem Antrag der Stadt gefolgt und hat die Flächenausweisung für eine Schulbebauung zurückgenommen."
Taunus Zeitung 13. August 2010 Schluss-Strich: Am Platzenberg darf nicht mehr gebaut werden. "Der Streit um die Bebauung eines Grundstücks am Bommersheimer Weg hat die Homburger Politik über etliche Jahre beschäftigt. Jetzt dürfte das Thema für Generationen vom Tisch sein: Der Vorstand des Planungsverbandes hat die Umwidmung des Ackers am Rande des Platzenbergs beschlossen. Ein Schulbau, wie lange Zeit dort vorgesehen, wird es demnach nicht mehr geben."
Frankfurter Rundschau 14. Juni 2010 Platzenberg - Totholz im Gestrüpp. ,,Das ist ein wunderschönes Gebiet, das ich seit meiner Kindheit kenne", sagt Waldemar Schütze, Fraktionschef der Bad Homburger SPD. Er will sich dafür einsetzen, dass die Streuobstwiesen wieder gepflegt werden. Der Magistrat soll die Eigentümer des Platzenberg-Areals in die Pflicht nehmen. "Es muss ein Konzept her, bei dem auch BUND und Nabu eingespannt werden." Als gutes Beispiel nennt Schütze das Kirdorfer Feld, wo sich eine IG für den Erhalt der Kulturlandschaft engagiert. Bad Homburg möchte im September am Platzenberg einen Apfeltag durchführen, um die Parzellen-Besitzer für Obstbau und -pflege zu begeistern."
Taunus Zeitung 9. Juni 2010 SPD fordert Pflege-Konzept für den Platzenberg. ,,Die SPD hingegen beantragt ein Konzept zur Pflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen «Am Platzenberg», in das auch die Eigentümer einbezogen werden sollen. Den Sozialdemokraten ist aufgefallen, dass einige Grundstücke keinen gepflegten Eindruck machen. An vielen Stellen seien Ast- und Baumbrüche nicht beseitigt worden und die Ballspielfläche an der Ecke Grünen Weg/Leopoldsweg sei zugewuchert, die Tore vom Einsturz bedroht. Als Beispiel, wie es besser gemacht werden könne, diene – so die SPD – das Kirdorfer Feld."
Taunus Zeitung 12. Mai 2010 Mit 80 Jahren 40 Radl-Kilometer bezwungen. ,,Die beiden Langstrecken führten durch idyllische Gebiete: Vom Hardtwald über Gonzenheim, Ober-Eschbach, den Platzenberg, das Gotische Haus und den Golfplatz zurück nach Seulberg (25 Kilometer). Oder entlang des Erlenbachs zur Nidda und an den Ufern des Eschbachs zurück ins Bottigtal (40 Kilometer)."
Taunus Zeitung 20. April 2010 Das Platzenberger Wäldchen. ,,Einen hübschen Garten kann nicht jeder anlegen. Und wenn er zur Landgräflichen Gartenlandschaft gehört, schon mal gar nicht. Deshalb überwacht der Förderverein Kleiner Tannenwald die Wiederherstellung der historischen Grünanlage im Herzen Homburgs. Hier erfahren Sie, was es mit dem Auf und Ab der Anlage auf sich hat. Und vor allem, welche enorme Gartenkunst sich dahinter verbirgt. Um das «Platzenberger Wäldchen» wie der Garten einst wohl mal hieß, zu restaurieren, hat der Förderverein beachtliche 300 000 Euro gesammelt."
Taunus Zeitung 22. März 2010 Drei neue Sporthallen. ,,Am Vickers-Gelände ist nach wie vor der Neubau der Pestalozzischule geplant. Die Stadt hatte das 22 500 Quadratmeter große Areal vergangenes Jahr für 6,5 Millionen Euro gekauft. Zurzeit wird der B-Plan geändert, der noch Bürobebauung vorsah. Parallel laufen Gespräche mit dem Kreis. Ginge es nach dem Willen der Stadt, würde auf dem Gründstück nicht nur die Pestalozzischule errichtet, sondern eine «richtig große Turnhalle», so Korwisi. Eine Vier-Felder-Halle würde etwa ein Viertel der Fläche in Anspruch nehmen. Korwisi rechnet damit, dass es noch 2013 wird, bis mit dem Bau der Schule begonnen wird."
Taunus Zeitung 18. Januar 2010 «Den Bahnhof zurückholen» ,,Die Kurstadt erwartet ein arbeitsames Jahr. Der Umbau des Bahnofs-Areals steht an, die Eröffnung des Louisen-Centers auch. Nach Ober-Eschbach soll ein neuer Lebensmittelmarkt kommen. Der Bebauungsplan für das neue Krankenhaus ist in Arbeit. Das Betreuungszentrum für die Friedrich-Ebert-Schule wird mit dem Neubau kommen, ein Neubau der Pestalozzischule auf dem Vickers-Areal ist zumindest im Gespräch."
Taunus Zeitung 17 November 2009 Die Luft im Kreis wird dünner. ,,<<Zum einen müsse man sehen, dass Altgrundstücke verwertet würden.>> Bei der Pestalozzischule in Bad Homburg soll der Startschuss 2012/13 fallen."
Frankfurter Rundschau 17. November 2009 Krebs schlachtet das Sparschwein. ,,Der Baubeginn für die Pestalozzischule in Bad Homburg ist für 2012/13 geplant. Krebs zeigte sich zuversichtlich, dass Kreis und Stadt sich über den Standort auf dem Vickers-Gelände einigen können. Einen Standort auf dem alten Gelände der Hochtaunus-Kliniken schließt Krebs aus. Der Erlös aus dem Verkauf dieses Areals werde zur Finanzierung der neuen Klinik am Kronenhof benötigt."
Taunus Zeitung 8. Oktober 2009 44 Gründe, Bad Homburg zu lieben. Nr. 3: Weil wir das Naherholungsgebiet Platzenberg haben – ob mit oder ohne Schule.
Taunus Zeitung 25. Sep 2009 «Der optimale Standort» ,,Bad Homburg. «Alle kennen die Problematik rund um den Neubau der Pestalozzischule. Die Lösung, die der Hochtaunuskreis jetzt am Standort Kerschensteiner Schule plant, war damals, als in die Planungen eingestiegen wurde, ok. Jetzt gehört uns das Vickers-Areal, und jetzt denken wir, dass das Gelände ideal wäre.» CDU-Fraktionschef Dr. Alfred Etzrodt ließ gestern im Parlament keinen Zweifel daran aufkommen, dass seine Fraktion jetzt, da die Stadt das 22 000 Quadratmeter große Areal gekauft hat, die Pestalozzischule dort besser aufgehoben wäre. Deswegen gab’s einen Antrag, nach dem geprüft werden soll, welcher Voraussetzungen es bedarf, die Pestalozzischule – im Einvernehmen mit dem Kreis – dort anzusiedeln. Genau das hatte übrigens die BLB im Juni, kurz nachdem die Stadt ihre Kaufabsichten für das Vickers-Gelände kundgetan hatte, angeregt. «Wenn die Stadt das Vickers-Gelände gekauft hat, kann der Neubau der Pestalozzischule dort erfolgen», hatte die Fraktionsvorsitzende der BLB, Beate Fleige, damals gesagt. Apropos Fleige: Sie gehört seit gestern offiziell als ehrenamtliche Stadträtin dem Magistrat an."
Frankfurter Rundschau 25. September 2009 Eine neue Ära. ,,Nach den jahrelangen Debatten um den neuen Standort der Schule, erstaunt es, wie einfach nun die Lösung ist. Abgehakt der vehemente Streit zwischen Mehrheitsfraktionen, die auf dem Bommersheimer Weg beharrten und der Bürgerinitiative, die das partout nicht wollte. Fast schon vergessen der von der ehemaligen OB und dem Landrat kurzfristig ins Spiel gebrachte und gepriesene Standort der ehemaligen Kerschensteinerschule. Mittlerweile hat die Stadt ja auch das 22000 Quadratmeter große Vickersgelände gekauft und alle finden es prima, dass dort die aus allen Nähten platzende Pestalozzischule neu entstehen kann. Die benachbarte Humboldtschule findet dort ebenfalls Erweiterungsmöglichkeiten für Klassenräume, Mensa und Sporthalle. Letztere könnte auch von beiden Schulen genutzt werden. Die Schülerzahl an der Humboldtschule wird wegen der großen Nachfrage in den kommenden Jahren von jetzt 1700 auf über 1800 steigen."
The Local 24. September 2009 Rich Germans voting Green on local level. ,,But for the first time in its history, the town has also just elected a mayor from the ecologist Green party, further evidence of the party's metamorphosis from revolutionary to mainstream."
Frankfurter Rundschau 18. September 2009 Tempo für die Klinik. ,,Im Regionalplan Südhessen sind die Grundstücke noch als Ackerflächen verzeichnet, einer Umwidmung steht laut Jungherr jedoch nichts im Weg. Die Fläche sei allerdings so groß, dass die Stadt innerhalb der eigenen Gemarkung nicht ausreichend Ausgleichsflächen als Ersatz für den Landverbrauch schaffen könne, sie wird das anderswo tun."
Frankfurter Rundschau 18. September 2009 CDU fordert Masterplan. ,,So soll es künftig gelingen, einen breiteren Konsens für Standorte und Baumaßnahmen in der Stadt zu erreichen und eventuelle Blockaden von Bürgerinitiativen möglichst schon vor ihrem Entstehen zu verhindern. Bei der Diskussion um Standorte für den Krankenhausneubau und die Pestalozzischule hatten sich in der Vergangenheit in Bad Homburg Bürgerinitiativen den Plänen entgegengestellt."
Taunus Zeitung 17. September 2009 Ich will reden – meine Arbeit ist kein Geheimnis. ,,Zum Abschluss noch zum Thema Schule. Wo wollen Sie die Pestalozzischule neu bauen? KORWISI: Optimal wäre es gegenüber der Humboldtschule an der Frölingstraße,. Dort könnte man eine neue Sporthalle und die Pestalozzischule bauen. An dieser Stelle ist kein so starker Durchgangsverkehr, der die Schüler ablenken würde. Der Humboldtschule würde auf diese Weise auch nicht die Erweiterungsmöglichkeit genommen."
Taunus Zeitung 16. Juli 2009 Platzenbergverein: Spende für die Pestalozzischule. ,,Über eine Spende von 500 Euro durfte sich der Förderverein der Pestalozzischule freuen. Überreicht wurde die Summe auf dem Sommerfest der Schule von Karin Spieß, Sprecherin des Vereins Landschaftsschutz Platzenberg. Der Betrag soll zur Anschaffung von dringend benötigten Geräten zur Motorikförderung verwendet werden. «Wir wollten mit der Spende zeigen, dass unser Engagement nicht gegen die Schule, sondern nur gegen den geplanten Standort für einen Neubau gerichtet war», sagte die Vereinssprecherin."
Taunus Zeitung 2. Juli 2009 Auf zu neuen Ufern. ,,Doch letztlich habe die Wechselstimmung den Ausschlag gegeben. Die sei zum einen durch das Engagement der «häufig frustrierten NHU und BLB» sowie durch die Bürgerinitiativen, die «zum Teil skrupellos für ihre Eigeninteressen kämpfen» würden, gefördert worden. Zudem sei es Korwisi in seiner «Materialschlacht in blau und weiß» gelungen, die Bürger mitzunehmen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 1. Juli 2009 CDU in Bad Homburg findet Gründe für das Wahldebakel. ,,Während die CDU bis zur Stichwahl auf die fachliche Qualifikation der Amtsinhaberin gesetzt habe, seien am Ende aber die "Emotionen und Bauchthemen" entscheidend gewesen. Korwisi habe sich bürgerlich, zusammenführend und "inhaltlich eher flexibel" präsentiert. Während die Opposition und die Bürgerinitiativen ohne Skrupel für ihre Interessen gekämpft hätten, so Bartschs Analyse, sei die CDU nicht motiviert genug gewesen."
Taunus Zeitung 20. Juni 2009 «Jeder Eingriff stört die Natur» - BLB gegen Häuser am Bommersheimer Weg - Dass die FDP am Bommersheimer Weg für eine «maßvolle Bebauung» ist (TZ berichtete), hat die BLB verärgert.
Taunus Zeitung 19. Juni 2009 FDP will «maßvolle Bebauung» am Bommersheimer Weg. «Dort nichts zu bauen, nur weil eine Bürgerinitiative Angst davor hat, dass, wenn ein Backstein kommt, vielleicht doch wieder eine Schule gebaut wird, halten wir für falsch.» Es gehe hier um zwei, drei Häuser, um die Schließung einer Baulücken. Roesemann: «Da müssen wir mal von der Emotionalität des OB-Wahlkampfs weg.»
Taunus Zeitung 16. Juni 2009 Denkmalschutzpreis für Kleinen Tannenwald. Rückblende: Taunus Zeitung 2. Juli 2007 Die Perle der Homburger Parks. "In ihrer Begrüßung würdigte Jungherr die Wiederherstellung des Kleinen Tannenwalds als einen Beweis für Bürgerengagement. „Bad Homburg hatte sein Juwel vergessen.“ Erst durch den Einsatz der Bürger sei wieder etwas Großes entstanden. Heute werde das Projekt der Wiederherstellung der landgräflichen Gärten in einem Atemzug mit den Parks von Wörlitz und Potsdam genannt. Sie bedankte sich beim Rotary Club, der unter seinem Präsidenten Dr. Alexander von Stechow 1995 das Projekt angestoßen hatte, und bei der Aktionsgemeinschaft Kleiner Tannenwald, die 1989 das „Remmidemmi-Hotel“ verhindert hatte." "Mues betonte, dass der Förderverein, der – entstanden aus einer rotarischen Bewegung – inzwischen zu einer Bürgerbewegung geworden sei. Nur 30 der 140 Mitglieder seien Rotarier."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 17. Mai 2009 Michael Korwisi - Er steht für sich selbst. ,,Als er dann im Wahlkampf noch die Unzufriedenen und Bürgerinitiativen hinter sich versammelte, wuchs sich seine Kandidatur zur Bewegung aus. Jetzt haben viele der Unterstützer große Erwartungen an den neuen Oberbürgermeister. Der Kirdorfer aber trägt künftig Verantwortung für die ganze Stadt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 17. Mai 2009 Im Biotop der Verwöhnten - CDU, Nerzmäntel und panzerhafte Riesenautos - das ist Bad Homburg. Jetzt wird erstmals ein Grüner Oberbürgermeister.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 16. Mai 2009 Wechselstimmung. ,,Die Naturereignis-Vokabeln gehen langsam aus, um die politische Erschütterung zu beschreiben, die am Sonntag Bad Homburg getroffen hat. Die bürgerliche Kurstadt wird von September an den ersten grünen Oberbürgermeister Hessens haben, nachdem Michael Korwisi mit 59,5 Prozent der Amtsinhaberin Ursula Jungherr (CDU) in der Stichwahl eine unerwartet deutliche Niederlage beschert hat."
Frankfurter Rundschau 16. Mai 2009 Private Grundschule - Accadis-Neubau frühestens 2010. ,,Mehr Fläche vom Festplatz abzutreten will und kann sich aber politisch niemand mehr leisten, nachdem der benachbarten Pestalozzischule für Kinder mit Lernstörungen eine Erweiterung dort nicht ermöglicht worden ist." Accadis BildungBeirat
Frankfurter Rundschau 13. Mai 2009 Little Obama - Der frisch gewählte Bad Homburger Oberbürgermeister Michael Korwisi über Obama und grüne Ideen für seine Stadt.
Frankfurter Rundschau 12. Mai 2009 Wahlhelfer - Im Schlafsack für Korwisi. ,,"Ich denke, dass vor allem junge Leute und Mitglieder der beiden Bürgerinitiativen den Ausschlag für den hohen Wahlsieg Korwisis gegeben haben", sagt der Grüne."
Frankfurter Rundschau 12. Mai 2009 Ursula Jungherr - Die Unnahbare. ,,Doch immer mehr verlor sie offenbar die Nähe zu den Menschen auf der Straße, in den Stadtteilen. Sie regiere nur aus dem vierten Stock, sagten Kritiker. Bürgerinitiativen nahm sie, die Juristin, die an dem für einmal für richtig empfundenen eisern festhielt, nicht früh genug ernst. Der 18. September wird nun also ihr letzter Arbeitstag im Rathaus sein."
Frankfurter Rundschau 12. Mai 2009 Bad Homburger Lehrstück. ,,Die auch in die Öffentlichkeit gedrungene parteiinterne Kritik an der Amtsinhaberin Ursula Jungherr stimmte schließlich. Ja, sie hat es nicht verstanden, die eigene Politik überzeugend zu verkaufen. Nein, sie ist im Umgang mit Bürgerinitiativen nicht sehr geschickt gewesen. Sie hat zu lang darauf beharrt, eine Förderschule für lernschwache Kinder zwischen ein Naturschutzgebiet und eine gediegenere Einfamilienhaus-Siedlung platzieren zu wollen. Als sie im Wahlkampf dann eine andere Lösung fand, warf man ihr taktieren vor. Sie machte sich damit unglaubwürdig."
Bild Zeitung 12. Mai 2009 Wahl-Held Korwisi - Das sind meine Pläne - Sensation! Das reiche Bad Homburg wählt einen grünen OB. Den ersten in Hessen. Ein BILD-Interview.
Taunus Zeitung 12. Mai 2009 Was darf eigentlich ein Stadtoberhaupt? - Die Stichwahl um das Amt des Homburger Oberbürgermeisters ist entschieden. Michael Korwisi (Grüne/unabhängig) hat das Rennen gemacht. Doch was genau sind eigentlich die Aufgaben des Rathauschefs? Welche Befugnisse hat er überhaupt? Und wo stößt ein OB an seine Grenzen?
Taunus Zeitung 12. Mai 2009 Raus aus der Kommunalpolitik -Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr (CDU) hat gestern ihren Rückzug aus der Homburger Politik angekündigt: «Homburg will den Wechsel, und ich ziehe mich zurück.»
Frankfurter Allgemeine Zeitung 12. Mai 2009 Gesprochen hat vor allem der Bürger. ,,Wie sehr sich in der Wahl bestimmte Themen niedergeschlagen haben, zeigte auch das Abschneiden Korwisis. Nicht in seinem Heimatstadtteil Kirdorf bekam er die meisten Stimmen, sondern in der Humboldtschule, wo sich der Streit um den Neubau der Pestalozzischule in der Nähe des Platzenbergs ausgewirkt hat."
Focus 11. Mai 2009 Grüner wird Oberbürgermeister - Erstmals wird eine hessische Stadt von einem grünen Oberbürgermeister regiert: Die Grünen haben die CDU nach mehr als 60 Jahren aus dem Amt verdrängt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 11. Mai 2009 Was ist bloß im Taunus los? - 61 Jahre lang hatte die CDU in Bad Homburg das Sagen. Nun wird in der Millionärsstadt am Taunus Michael Korwisi Oberbürgermeister - ein Grüner, der erste Hessens. ,,Während die Oberbürgermeisterin also solide wirtschaftete, ließ sie im Umgang mit Bürgerinitiativen Gesprächsbereitschaft vermissen. Diese wenden sich gegen den Bau einer Schule oder des neuen Krankenhauses in der Nähe ihrer Wohngebiete. Mit den derart organisierten Eigenheimbesitzern verlor Jungherr auch zahlreiche CDU-Wähler. Auch in den Stadtteilen, die noch die alte bäuerliche Struktur erkennen lassen und mit der noblen Kurstadt nur den postalischen Namen gemein haben, erwies sich die Union als wenig geschickt. Als die CDU/FDP-Mehrheit jüngst den Bau einer Sporthalle durchsetzte, wirkte ihr Vorgehen gegenüber den Ortsteilvertretern arrogant."
Frankfurter Rundschau 11. Mai 2009 Souveräner Sieg. ,,Ein zweiter Aspekt ist, dass die CDU-interne Kritik an Jungherr auch stimmt. Ja, sie hat es nicht verstanden, die eigene Politik überzeugend zu verkaufen. Nein, sie ist im Umgang mit Bürgerinitiativen nicht sehr geschickt gewesen. Das Umschwenken in Sachen Pestalozzischule konnte dann nur noch als Wahlkampftaktik verstanden werden. Das wäre das eine Erklärungsmodell."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 11. Mai 2009 Erdrutschsieg für den Grünen Michael Korwisi - Dramatische Schlappe für Oberbürgermeisterin Jungherr / CDU stellt jetzt keinen Dezernenten mehr.
Taunus Zeitung 11. Mai 2009 Die zementierte Meinung des Volkes. ,,Besonders deutlich lag Korwisi – wie auch schon vor zwei Wochen – in der Berliner Siedlung und dem Gebiet rund um den Platzenberg vorne. Hier erreichte er Ergebnisse von über 70 Prozent. Im Wb 5 (Humboldtschule) erreichte er mit 78,1 Prozent das beste Ergebnis. Offenbar nutzte auch die Entscheidung des Planungsverbandes, den strittigen Acker am Bommersheimer Weg aus dem Flächennutzungsplan zu nehmen, Jungherr nichts."
Taunus Zeitung 11. Mai 2009 So geht’s! ,,Dennoch: Auch die OB hat zuletzt Fehler gemacht. Obwohl der ehemalige Landrat Jürgen Banzer (CDU) schon Jahre zuvor den Klinik-Neubau angekündigt hatte, war, als es ernst wurde, kein geeignetes Grundstück da. Die Verwaltung hatte keine gute Vorarbeit geleistet. Auch ihre wankelmütige Haltung in Sachen Pestalozzischule wurde zum Bumerang. Und so entstanden zwei Bürgerinitiativen, die nicht unwesentlich zu ihrem Sturz beigetragen haben."
Hessischer Rundfunk 10. Mai 2009 Korwisi neuer OB in Bad Homburg ,,Die Sensation ist perfekt: Der Grüne Michael Korwisi hat die Oberbürgermeisterwahl in Bad Homburg gewonnen - und das haushoch. In einer Stichwahl setzte er sich am Sonntag gegen Amtsinhaberin Ursula Jungherr (CDU) durch. Über 60 Jahre hatte die CDU den Rathauschef in dem noblen Taunus-Städtchen gestellt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 10. Mai 2009 Ausgerechnet Bad Homburg. ,,In den vergangenen Tagen wurde unübersehbar, dass das Fundament wackelt, auf das sich die Union noch stets verlassen konnte. Die Erosion setzte an mehreren Stellen ein. In den Stadtteilen etwa, wo man den Umgang der politischen Mehrheit mit den Bürgern zunehmend als arrogant empfand. Hinzu kamen Initiativen gegen verschiedene Bauvorhaben, in denen sich nicht strickpullovertragende Fundamentalisten, sondern gut situierte Hausbesitzer organisierten – eine Klientel, die sonst zum Stammwählerpotential der CDU gehört. Aber hier war zu hören: Für Jungherr stimmen wir nicht. Derlei Gruppen sind, zumal in Bad Homburg, eine Herausforderung für jeden Oberbürgermeister. Doch Jungherr gab sich erst prinzipienfest, um dann beim Standort für die Pestalozzischule eine Kehrtwende zu vollziehen. Das haben ihr die einen übel- und die anderen nicht abgenommen."
Frankfurter Rundschau 10. Mai 2009 Erster Grünen OB Hessens gewählt - In Hessen ist am Sonntag erstmals ein Grüner zum Oberbürgermeister gewählt werden.
Frankfurter Rundschau 8. Mai 2009 Die blau-grüne Angst der CDU - Im stockkonservativen Bad Homburg geht die blau-grüne Angst um. Nach dem Erfolg von Michael Korwisi im ersten Wahlgang muss die CDU um ihren Erbhof fürchten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 7. Mai 2009 Ein persönlicher Brief Jungherrs und ein Anhänger für Korwisi. ,,Bei einer Reihe von Bürgerinitiativen, die sich gegen einen Schulbau in der Nähe des Landschaftsschutzgebiets Platzenberg wenden oder gegen eine Bebauung am Ober-Eschbacher Ortsrand, ist die Entschuldigung wirkungslos geblieben. Sie greifen die Oberbürgermeisterin trotz ihrer Beteuerungen, weder das eine noch das andere sei ihre Absicht, heftig an. Bei Korwisi hingegen finden alle Arten von Protestgruppen ein offenes Ohr."
Hessischer Rundfunk 5. Mai 2009 "Gefahrenabwehr" im OB-Wahlkampf ,,In Bad Homburg entscheidet eine Stichwahl darüber, wer Oberbürgermeister der Stadt wird. Derzeit tobt der Wahlkampf, überall hängen Plakate. Einige von ihnen mussten jetzt aber abgehängt werden – wegen der "Gefahrenabwehrverordnung". Die regelt nämlich, dass Plakate nur auf den dafür vorgesehenen Flächen kleben dürfen, nicht aber in Vorgärten oder Fenstern."
Taunus Zeitung 5. Mai 2009Seite 2Seite 3Seite 4 Polit-Krimi in Champagnerluft. ,,Und so gibt es in Bad Homburg nicht nur selbsbewusste und selbsverliebte Kommunalpolitiker, sondern auch Bürgerinitiativen gegen beinahe jedes Projekt in der Nachbarschaft ... Als hätte Jungherr nicht schon genug mit der eigenen Darstellung, Bürgerinitiativen und politischer Konkurrenz zu kämpfen, musste sie wenige Monate vor dem Urnengang in eine partei-interne Kampfkandidatur gegen den Vorsitzenden der eigenen Fraktion."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 3. Mai 2009 "Historische Chance" SPD empfiehlt. ,,Bei aller Kritik bezeichnete er die Auseinandersetzung im Wahlkampf als "fair und in Ordnung". Das Abschneiden der Oberbürgermeisterin habe vor allem auch die Bad Homburger CDU zu verantworten, die sich immer mehr den Bürgern entfremde. Die Bürger hätten deren Intrigen und Grabenkämpfe satt."
Taunus Zeitung 3. Mai 2009 Materialschlacht? Nein danke! - Dr. Ursula Jungherr will mit ihrer bisherigen Erfolgsbilanz um Vertrauen werben.
Taunus Zeitung 3. Mai 2009 SPD: Wählt Korwisi - Das ist eine Überraschung: Die SPD empfiehlt allen Wählern, die im ersten Durchgang Karl Heinz Krug gewählt haben, bei der Stichwahl am 10. Mai für Michael Korwisi zu stimmen.
Taunus Zeitung 2. Mai 2009 «Wir begrüßen Alternativstandort» - Kurzfristige Flächennutzungsplan-Änderung nicht möglich - In Homburg ist man geteilter Meinung über den neuen Platz für die Pestalozzischule. Der Planungsverband hingegen begrüßt ihn ausdrücklich.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2. Mai 2009 Vom Amtszimmer hinaus auf die Straße. ,,Als unfair empfindet sie hingegen die Vorwürfe der Bürgerinitiative am Platzenberg, die sich gegen einen Neubau der Pestalozzischule am Bommersheimer Weg wehrt. Nachdem sie sich für einen anderen Standort der Schule ausgesprochen habe, werde am Bommersheimer Weg auch nichts anderes gebaut, versicherte Jungherr. "Und wenn ich etwas sage, dann mache ich es auch.""
Frankfurter Rundschau 1. Mai 2009 Jungherr und Korwisi rennen Kopf an Kopf ,,Das Platzenberg-Desaster - Doch natürlich weiß auch Jungherr, dass sie nicht nur im Wahlkampf Fehler gemacht hat. Die Ergebnisse am Platzenberg waren zu deutlich. Von gut 1000 Wahlberechtigten haben gerade mal 56 für sie gestimmt. "Ich fühle mich da so missverstanden", sagt sie. "Ich habe mich deutlich geäußert, dass dort die Schule nicht hinkommt und auch nichts anderes." Auf ihr Wort sei doch Verlass. Wer da anderer Meinung sei, möge das bitte an Beispielen belegen. Für Korwisi ist indes genau der Platzenberg das treffende Beispiel. "Dort hat sie ihre Glaubwürdigkeit verloren", sagt er. Fünf Jahre habe Jungherr dafür gekämpft, dass die neue Förderschule dort gebaut werden soll, um dann acht Wochen vor der Wahl zu erklären, sie habe sich jetzt anders entschieden. "Die Wähler halten ihre Gründe dafür offenbar für ziemlich durchsichtig", sagt Korwisi."
Frankfurter Rundschau 28. April 2009 Die OB erlebt ihr grünes Wunder. ,,Öffentlich kritisierte der Parteivorsitzende Thorsten Bartsch , die OB könne nicht kommunizieren und zeige zu wenig Fingerspitzengefühl im Umgang mit Bürgerinitiativen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 27. April 2009 Warten auf die Wahlempfehlung ,,Betrachtet man die einzelnen Stadtteile, sind die Unterschiede deutlich größer. In einem der beiden Wahlbezirke der Humboldtschule holte Korwisi mit 67,2 Prozent sein bestes Ergebnis. Dort dürfte sich die Nähe zum bisher geplanten Standort für den Neubau der Pestalozzischule ausgewirkt haben. Im selben Wahllokal bekam Jungherr mit 17,3 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis. Sie konnte wiederum in der Volkshochschule an der Elisabethenstraße punkten, und Dornholzhausen bildete mit 26 Prozent das Schlusslicht für Korwisi."
Frankfurter Rundschau 27. April 2009 Höchste Alarmstufe in der CDU. ,,Sie warf Korwisi vor, in der Standortfrage für die Pestalozzischule einen "unfairen Wahlkampf" geführt zu haben. Die gegen jegliche Bebauung am Platzenberg kämpfende Bürgerinitiative hat Jungherr in den beiden Wahllokalen in der Humboldtschule offenbar arg zugesetzt: Dort erzielte sie mit 17,3 und 23,3 Prozent das stadtweit geringste Ergebnis, während Korwisi dort mit 67,2 Prozent am besten abschnitt."
Taunus Zeitung 27. April 2009 Platzenberg wird Jungherrs Waterloo. ,,Das beste Ergebnis in allen Wahlbezirken erzielte Korwisi mit 67,2 Prozent im Wahlbezirk 5 (Humboldtschule). Auch in den Wahlbezirken 4 (Hölderlinschule) und 6 (ebenfalls Humboldtschule) knackte er die absolute Mehrheit. Im Wahlbezirk 18 (Pestalozzischule) verpasste er sie nur knapp 48,1 Prozent. Offenbar haben hier die Diskussionen um den Neubau der Pestalozzischule am Bommersheimer Weg dem Kirdorfer in die Hände gespielt. Jungherr erlitt hier mit nur 17,1 Prozent ihre deftigste Schlappe."
Taunus Zeitung 27. April 2009 Bad Homburg. «It’s time for a change». ,,«Ich bin erstaunt», erklärte die amtierende OB. Gleichwohl sei sie zuversichtlich, in der nächsten Runde ihren Kontrahenten zu schlagen. Und damit das auch gelingt, wolle sie zunächst die Ergebnisse in den einzelnen Wahlbezirken analysieren. Vor allem das im Wahllokal der Humboldtschule – hier hat sich offensichtlich das Thema Pestalozzischule niedergeschlagen, und zwar mit einer deutlichen Mehrheit für Korwisi. Jungherr sagt dazu: «In Sachen Pestalozzischule war es ein unfairer Wahlkampf.»"
Taunus Zeitung 26. April 2009 Götterdämmerung. ,,Doch auch das erklärt den Absturz von Jungherr, die 2003 bei vier Gegenkandidaten 51,7 Prozent geholt hatte, alleine noch nicht. Der geringe Rückhalt in der Bevölkerung, die heftige Stimmungsmache in den Bürgerinitiativen, der Rückzieher in Sachen Pestalozzischule (der die einen vor den Kopf stieß und bei den anderen die erhoffte Wirkung verfehlte) – es gibt viele Mosaiksteine, die letztlich ein Bild der Götterdämmerung ergeben. Dass die starke CDU-Wählerschaft die Negativfaktoren nicht im gewohnten Maß kompensieren konnte oder wollte, lässt vermuten, dass viele Bad Homburger ihrer OB müde sind."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 24. April 2009 Amtsinhaberin und zwei Herausforderer. ,,Im Rückblick auf die vergangenen Wochen erscheint die unerwartete Kehrtwende von Oberbürgermeisterin Ursula Jungherr (CDU) in der Frage des Schulbaus am Bommersheimer Weg noch als die größte politische Erschütterung. Die Pestalozzischule für Lernhilfe soll nach monatelangen Protesten einer Bürgerinitiative nicht dort, sondern neben dem Krankenhaus neu gebaut werden."
Hessischer Rundfunk 23. April 2009 OB-Wahl in Bad Homburg. Am Sonntag wird in Bad Homburg im Taunus der Oberbürgermeister gewählt. Beziehungsweise die Oberbürgermeisterin. Drei Kandidaten treten an, darunter auch die Amtsinhaberin. Die hessenschau stellt die Kandidaten und ihre Programe vor.
Frankfurter Rundschau 6. April 2009 Karl Heinz Krug greift an. ,,Zu wenig bezahlbare Wohnungen, Kehrtwende beim Neubau der Pestalozzischule, schleichender Niedergang der Louisenstraße sind nur einige davon. "Bad Homburg ist dabei, die Zukunft zu verspielen. Nachbarstädte wie Oberursel, Friedrichsdorf oder Bad Vilbel sind deutlich dynamischer und attraktiver", mahnt der Unternehmensberater."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. März 2009 Mehrheit kann das Misstrauen nicht zerstreuen. ,,Das Grundstück unterhalb des Platzenbergs in Bad Homburg, auf dem zunächst der Neubau der Pestalozzischule errichtet werden sollte, hat die Stadtverordneten beschäftigt. Es bleibt aber unklar, was dort nun geschehen soll."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 7. März 2009 Ärger um Standort der Pestalozzischule. ,,Während BLB und NHU als Kritiker des bisherigen Standorts ihre früheren Argumente nicht gewürdigt sahen, hatte die SPD gemeinsam mit der Koalition den Neubau am Bommersheimer Weg gegen die Widerstände der Bürgerinitiative verteidigt. Die Parteivorsitzende Elke Barth sah diese Bemühungen um eine "pragmatische Opposition", bei der man es sich angesichts der Unterschriftenlisten gegen den Schulbau nicht leichtgemacht habe, von Jungherr "auf dem Altar der Beliebigkeit geopfert."
Taunus Zeitung 7. März 2009 Dreifacher Axel rückwärts. ,,Schon am Nachmittag hatte Unions-Chef Thorsten Bartsch das Vorgehen verteidigt: «Zwar ist das Gelände der ,Kerschensteiner’ kleiner als ursprünglich vom Kreis gewünscht. Der Vorschlag der OB, das Vickers-Areal für Schul- und Sportzwecke zu verwenden, bietet aber eine realistische Perspektive auf zusätzliche Flächen.»"
Frankfurter Allgemeine Zeitung 5. März 2009 Kritik an Sinneswandel der Oberbürgermeisterin. ,,Vor nicht einmal zehn Tagen habe die Oberbürgermeisterin der Bürgerinitiative Platzenberg noch erklärt, die Verkehrsfragen in Zusammenhang mit dem Schulbau seien zu lösen. Mit den unzähligen Gutachten seien vier Jahre verspielt worden. Die Bürgerinitiative hat unterdessen gefordert, den Bebauungsplan ohne eine Fläche für Schulbebauung voranzutreiben. Die Sonderbaufläche solle aus dem Entwurf des Regionalen Flächennutzungsplans gestrichen werden."
Taunus Zeitung 5. März 2009 «Wer denkt hier an die Kinder?» ,,Politik ist ein kurzweiliges Geschäft. Das bedeutet natürlich auch, das Versprechen von Politikern oft eine kurze Halbwertszeit haben. Die TZ ist mal ins Archiv gestiegen und hat Kommentare der Politik zur Pestalozzischule und ihrem möglichen Standort zutage gefördert."
Taunus Zeitung 5. März 2009 Die OB und der Nasenring. ,,Wenn schon nicht von der eigenen Fraktion oder der Parteispitze erhielt Jungherr doch zumindest Unterstützung vom CDU-Stadtverband Mitte. Dessen Vorsitzender, Peter Löw, gratulierte der OB, dass sie den Mut und die Durchsetzungskraft gehabt hätte, «im Interesse der Stadt einen eingeschlagenen Weg zu revidieren und eine neue Lösung zu präsentieren». Dass die Straße in der Berliner Siedlung für zusätzlichen Verkehr nicht geeignet sei, hätte man aber schon vor drei Jahren bei einer Ortsbegehung feststellen können. Rund um den Platzenberg sieht man den neuen Standort als «argumentativen Erfolg der Bürgerinitiative». Zudem freue man sich, dass die Pestalozzischule jetzt «zeitnah» – in fünf Jahren – ihren Neubau realisieren könne. Der jetzige Stand der Dinge sei aber nur ein Etappenerfolg. Die Anwohner wollen noch einen Schritt weitergehen. Sie fordern einen «rechtsverbindlichen Verzicht auf eine Bebauung des Platzenberges»." (Druckausgabe)
Presseerklärung von Michael Korwisi 4. März 2009 Wie beliebig sind politische Entscheidungen? ,,Die Menschen, die die Versiegelung unbebauter landwirtschaftlicher Flächen und zuviel Verkehr befürchteten, wurden von der Oberbürgermeisterin als Egoisten bezeichnet, die keine Kinder in ihrem Wohngebiet haben wollten - und behinderte Kinder schon gar nicht. Dabei liegt das Verkehrsgutachten schon seit Monaten im Rathaus, auf das sich Jungherr jetzt bezieht. Vor 18 Tagen hat sie entweder das Gutachten, das schon Monate im Rathaus vorliegt, noch nicht gekannt, was kein gutes Zeugnis für ihr Verwaltungshandeln ist. Oder sie hat wider besseres Wissen in der letzten Stadtverordnetenversammlung dem Standort Platzenberg das Wort geredet. Beides wirft kein gutes Licht auf die Oberbürgermeisterin. Also doch Torschlusspanik, weil sie weiß, dass die Bürger in der Berliner Siedlung die Wahl entscheiden können. Noch vor nicht einmal 10 Tagen hat die Oberbürgermeisterin in einer Stellungnahme gegenüber der Bürgerinitiative Platzenberg betont, dass die Verkehrsprobleme im Bommersheimer Weg und der Berliner Straße, die im Zusammenhang mit dem Schulneubau entstehen werden, gelöst würden, und daher die Schule auch gebaut werden könnte. Da hat das Verkehrsgutachten ja auch schon fünf Monate im Rathaus gelegen, auf das sich die Oberbürgermeisterin jetzt plötzlich beruft."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 4. März 2009 Kreis und Stadt nehmen "zweitbeste Option". ,,Der Verein habe immer zeigen wollen, dass der Bommersheimer Weg für eine Schule ungeeignet sei. Jetzt hoffe man selbstverständlich, dass das Verfahren für den Neubau der Pestalozzischule am neuen Standort zügig abgewickelt werden könne." (Druckausgabe)
Frankfurter Allgemeine Zeitung 4. März 2009 3000. ,,Die Bürgerinitiative, die das von dem Vorhaben gar nicht berührte Landschaftsschutzgebiet Platzenberg im Namen führt, kann sich bestätigt fühlen. Lange von einer großen Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung als Vertreter eigener Interessen geschmäht, hat sie Erfolg gehabt. Ihr wichtigstes Argument war letztlich die Zahl von 3000 Unterstützerunterschriften."
Taunus Zeitung 4. März 2009 Die plötzliche Kehrtwende. ,,Der Neubau der Pestalozzischule wird nicht – wie drei Jahre lang geplant – am Bommersheimer Weg, sondern auf dem Areal der Georg-Kerschensteiner-Schule realisiert. Diese für alle überraschende Nachricht verkündete Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr (CDU) gestern auf der wöchentlichen Magistratspressekonferenz."(Druckausgabe)
Frankfurter Rundschau 4. März 2009 Der Platzenberg bleibt frei. ,,An der Urseler Straße gebe es anders als am Platzenberg Rechtssicherheit für den Bau der Pestalozzischule, sagten Krebs und Jungherr. Sprich: Dort engagiert sich keine Bürgerinitiative gegen das Projekt. Seit 2005 hatte der eigens gegründete Verein "Landschaftsschutz Platzenberg" mit Demonstrationen, Einwendungen und Leserbriefen gegen die Bebauung der Freifläche am Bommersheimer Weg votiert. Argumente: Lebensräume für Tiere und Pflanzen gingen verloren, die Kinder wären Elektrosmog durch Starkstromleitungen ausgesetzt. Einige der 50 Grundbesitzer am Platzenberg würden ihre Areale zudem nicht freiwillig hergeben."
Bad Homburger Woche 5. Februar 2009 Michael Korwisi kündigte seine Kandidatur zur OB-Wahl an. ,,Ich will Korrekturen durchsetzen von aus meiner Sicht falschen oder für die Stadt schädlichen Entwicklungen und Entscheidungen wie ... die Pestalozzischule am Platzenberg zu errichten."
Taunus Zeitung 31. Januar 2009 «Ein OB muss Visionen entwickeln». ,,Da gelte es Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Die kleine Lösung des Louisen-Centers («Es wurde zu wenig kommuniziert), das starre Festhalten am Zentrenkonzept («Der verhinderte Umzug von Möbel Meiss an den Massenheimer Weg hat die große Lösung verhindert»), den kurzen PPR-Tunnel und der geplante Bau der Pestalozzischule am Bommersheimer Weg («Der Neubau gehört an die alte Feuerwache») nennt Korwisi exemplarisch."
Frankfurter Rundschau 30. Januar 2009 OB-Kandidat Korwisi: Der Wahltag als Glückstag. ,,Bürger müssten besser in politische Entscheidungen eingebunden werden, sagt auch Korwisi. Er will da Boden gut machen, wo ihn die Amtsinhaberin verbrannt hat. Beispiel Pestalozzischule: Korwisi will den Schulneubau gern auf den Festplatz aufs Gelände der Alten Feuerwache holen und nicht an den Platzenberg. Dort macht eine Bürgerinitiative seit Monaten gegen die Entscheidung der Stadtverordneten mobil."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2. Dezember 2008 „Viele sagen mir: Bitte kämpfen Sie!“ - „Und die Kommunikation nach außen? Hätte man zum Beispiel beim geplanten Neubau der Schule für Lernhilfe die Bürger früher informieren und um Zustimmung werben müssen? Die Leute waren sehr früh informiert, auch bei der Pestalozzischule. Auch mir wäre ein Alternativstandort lieber. Falls es da eine bessere Lösung gibt, beharre ich nicht auf dem Bau am Bommersheimer Weg. Nur eins sage ich: Es ist für unsere Stadt wichtig, dass gerade diese Schule für die schwächeren Schüler in Bad Homburg Platz hat. Aber die anderen bisher diskutierten Standorte scheiden nach den Gutachten alle aus? Sonst hätten wir das gemacht. Beim Festplatz etwa geht es nicht nur um drei Tage Laternenfest. Die Stadt braucht eine größere Freifläche, die ja auch für andere Veranstaltungen genutzt wird und unter anderem ein kostenloser, innenstadtnaher Parkplatz ist. Auch dafür müsste es eine Alternative geben, wenn zwei Schulen an dieser Stelle gebaut werden sollen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 22. November 2008 CDU-Vorstand lässt Jungherr fallen - Die Parteispitze votiert für den Fraktionsvorsitzenden Etzrodt als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl - ,,Der CDU-Fraktionschef vermisst Kommunikation und Transparenz, etwa bei strittigen Fragen wie dem Standort für die Pestalozzischule am Bommersheimer Weg, gegen den sich eine Bürgerinitiative wehrt. Das Gelände sei erste Wahl, versicherte Etzrodt. Aber wenn juristische Hürden jahrelange Verfahren erwarten ließen, wolle er lieber über eine Alternative nachdenken, als die Schüler im Container unterzubringen."
Frankfurter Rundschau 21. November 2008 Frauenarzt strebt ins Rathaus - Bad Homburg CDU-Vorstand hält Fraktionschef Alfred Etzrodt für den besseren OB - ,,Als Motiv dafür nennt Etzrodt vier Tugenden, die in der Stadtverwaltung nötig seien: Teamarbeit, Transparenz, Kommunikation und Entscheidungsfreude. "Da kann man Dinge verbessern", so Etzrodt. Unter Jungherr sei die Kommunikation mit den Bürgern zu kurz gekommen. Große Projekte müssten endlich in Gang kommen. Etwa der Neubau der Pestalozzischule auf dem Platzenberg."
Taunus Zeitung 21. November 2008 Etzrodt tritt gegen Jungherr an - ,,Auch auf den Feldern Transparenz, Team-Work und Kommunikation sieht er jede Menge Nachholbedarf. «Viele Irritationen der Vergangenheit hätten vermeiden werden können, wenn man die Bürger frühzeitig mit ins Boot genommen hätte», sagt Etzrodt – auch mit Blick auf den geplanten Neubau der Pestalozzischule am Bommersheimer Weg. Anwohner haben bekanntlich einen Verein gegründet, der sich mit allen Mitteln – notfalls auch juristischen – gegen das Bauprojekt wehren will. Das sei ein «schwieriges Kapitel», denn die Schule brauche den Neubau dringend und der Standort in der Berliner Siedlung sei auch ein sehr guter. «Doch an erster Stelle muss die Durchsetzbarkeit des Projekts stehen. Deshalb müssen wir auch vernünftige Alternativen sorgfältig ins Kalkül ziehen.»".
Frankfurter Rundschau 18. November 2008 Anwohner gehen auf die Straße - Bad Homburg Platzenberg-Verein will Schulbau jetzt mit Verkehrsgutachten verhindern.
Taunus Zeitung 18. November 2008 Schulbauprogramm: Drei Großprojekte werden in Angriff genommen. ,,Beim umstrittenen Neubau der Pestalozzischule – 2009 sollen die notwendigen Grundstücke erworben werden – gab sich Krebs zugeknöpft: «Schau’n mer mal.»" .
Frankfurter Rundschau 28. Oktober 2008 Widerstand gegen neues Privat-Gymnasium; Bad Homburg Stadt wirft Accadis Alleingang vor / Auch der Kreis hält neues Schulangebot für überflüssig.
Presseerklärung des Vereins 17. Oktober 2008 Am Donnerstag den 16.10.2008 endete die erneute Offenlegung des B-Plan 99 bezüglich der veränderten Ausgleichsmaßnahmen. Hierzu haben der Verein Landschaftsschutz Platzenberg, der BUND und mehr als 50 Grundstückseigentümer aus dem B-Plan 99 Gebiet und angrenzenden direkt und mittelbar betroffenen Bereichen, fristgerecht ihre Einwendungen eingereicht. Damit werden auch rechtlich die Optionen zu Klagen offengehalten.
Presseerklärung des Vereins 26. August 2008 Pestalozzischule am Platzenberg? : In der Planung „Zurück auf Los“. Verein Platzenberg fragt: Ist das Ökokonto denn gedeckt? Der Magistrat schlägt den Stadtverordneten zur Entscheidung am 28.8.2008 vor, den Bebauungsplan Nr. 99 erneut öffentlich auszulegen.
Frankfurter Rundschau 4. April 2008 Schulbau nur mit Verkehrs-Check - Bad Homburg SPD teilt Bedenken der Platzenberg-Bewohner / Magistrat denkt neu nach.
Taunus Zeitung 14. März 2008 Pestalozzischule: Leiterin hofft auf einvernehmliche Lösung - „Wir wollen Ängste nehmen“.
Frankfurter Rundschau 13. März 2008 Bürger wollen gegen Schule klagen - Bad Homburg Geplanter Neubau der Pestalozzischule am Platzenberg stößt auf massive Kritik.
Frankfurter Rundschau 10. Juli 2007 Warnsignal für Frankfurt. "Schauen Sie sich den Flächennutzungsplan der Region an: Das ist genau das Gegenteil von dem, was richtig und angebracht ist. Richtig wäre es, nicht weiter auf der grünen Wiese zu bauen und immer neue Freiflächen zu verbrauchen. Wir müssen statt dessen in der Kernstadt und in den anderen Gemeinden verdichten. Die Politik beschließt gerade wieder Gegenteil."
Taunus Zeitung 2. Juli 2007 Die Perle der Homburger Parks. "In ihrer Begrüßung würdigte Jungherr die Wiederherstellung des Kleinen Tannenwalds als einen Beweis für Bürgerengagement. „Bad Homburg hatte sein Juwel vergessen.“ Erst durch den Einsatz der Bürger sei wieder etwas Großes entstanden. Heute werde das Projekt der Wiederherstellung der landgräflichen Gärten in einem Atemzug mit den Parks von Wörlitz und Potsdam genannt. Sie bedankte sich beim Rotary Club, der unter seinem Präsidenten Dr. Alexander von Stechow 1995 das Projekt angestoßen hatte, und bei der Aktionsgemeinschaft Kleiner Tannenwald, die 1989 das „Remmidemmi-Hotel“ verhindert hatte." "Mues betonte, dass der Förderverein, der – entstanden aus einer rotarischen Bewegung – inzwischen zu einer Bürgerbewegung geworden sei. Nur 30 der 140 Mitglieder seien Rotarier."
Presseerklärung des Vereins 28. März 2007 Der Landschaftsschutz Platzenberg bewertet den gestrigen Beschluss des Kreistages zur Standortplanung für die Pestalozzischule als "Kuckuckei für die betroffenen Schüler".
Meinecke Bauplanungen 21. Februar 2007 Pestalozzischule Sprachheilschule / Schule für Erziehungs- und Lernhilfe Untersuchung zum Alternativstandort "Alte Feuerwache".